Kubernetes as a Service

Kubernetes Hosting

Kubernetes Hosting vereinfacht den Aufbau von Microservice-Architekturen und dienst der einfachen Skalierung von Anwendungen und Clustern. First Colo bietet jetzt Kubernetes Hosting als Service an. Lassen Sie sich von den Vorteilen überzeugen!

 

Was ist Kubernetes?

Kubernetes ist ein Open-Source Orchestrierungssystem, welches den automatisierten Betrieb von Linux-Containern ermöglicht. Es dient als Plattform für Bereitstellung, Skalierung und Betrieb von Anwendungscontainern über Cluster und Hosts. Gruppen von Hosts werden hierbei in einem Cluster zusammengefasst und Kubernetes unterstützt die effiziente Verwaltung dieser. Es eliminiert demnach viele manuelle Prozesse, welche bei containerisierten Anwendungen einhergehen. Des Weiteren, bietet es ein hohes Maß an Verfügbarkeit sowie Skalierbarkeit und ist außerdem weitgehend vorhersehbar. Kubernetes ermöglicht die vollständige Verwaltung des Lebenszyklus der containerisierten Anwendungen und die Nutzer können selbst festlegen wie Anwendungen ausgeführt werden sollen und miteinander interagieren. Besagte Anwendungen können daher auf denselben Rechnern gespeichert werden ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen, was demnach wiederum eine verbesserte Effizienz bietet und die Hardwarekosten weitgehend verringert, da weniger Maschinen benötigt werden.

 

Welche Vorteile bringt Kubernetes seinen Nutzern?

 

Abstrahierung

Neben den bereits angerissenen Vorteilen, behebt Kubernetes eine Vielzahl der allgemeinen Probleme, welche durch die Zunahme von Containern entstehen können. Hier werden besagte Container in einem sogenannten Pod zusammengefasst, was dem Ganzen eine zusätzliche Abstraktionsebene hinzufügt, die dabei Hilft Workloads besser zu planen und die notwendigen Dienste wie Storage und Vernetzung zu liefern. Unter Pod versteht man eine Gruppe bestehend aus einem oder mehreren Containern, welche auf einer einzelnen Node implementiert wurde. Alle Container in einem solchen Pod teilen sich IP-Adresse, IPC und andere Ressourcen. Pods ermöglichen
demnach eine Abstrahierung von Netzwerk und Storage des unterliegenden Containers und sorgen dafür, dass sich die Container im Cluster noch einfacher verschieben lassen. Des Weiteren, hilft Kubernetes dabei die Last über die Pods zu verteilen und stellt demnach sicher, dass die richtige Anzahl an Containern für die gegebenen Workloads zur Verfügung stehen.

Deklarative Konfiguration

Weiterhin nutzt Kubernetes eine sogenannte deklarative Konfiguration im Gegensatz zu der imperativen Konfiguration, welche bei traditionellem Hosting vorliegt. Der Vorteil hierbei liegt im Allgemeinen darin, dass Kubernetes-Hosting als deklaratives Konfigurationsobjekt zu jeder Zeit den gewünschten Zustand des Systems darstellt. Dies hat zur Folge, dass Nutzer stets festlegen können in welcher Kondition sich das System befinden soll. Demnach wird die Fehleranfälligkeit nochmals verringert und es ermöglicht die Nutzung von Entwicklungswerkzeugen wie beispielsweise Quellcodeverwaltung, welche wiederum Rollbacks vereinfacht.

Regression

Nicht zuletzt ist Kubernetes außerdem ein selbstheilendes Online-System. Das bedeutet, dass das System nicht nur einmalig, sondern kontinuierlich auf den von Ihnen gewünschten Status hinarbeitet. Kubernetes stellt daher ständig sicher, dass die aktuelle Kondition mit der gewünschten übereinstimmt und schützt das System so vor Fehlern, welche die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit beeinträchtigen können. Im Hinblick auf Wartung bietet Kubernetes die Opportunität, dass dies unabhängig von Administratoren von statten geht. Dies ist im allgemeinen nicht nur schneller, sondern auch kostengünstiger und befreit außerdem Kapazitäten der Operatoren, welche wiederum für Entwicklung und Tests neuer Features genutzt werden können.

Wie skalieren?

Natürlich muss mit wachsenden Produkten auch die Software skalieren. Kubernetes erleichtert die Skalierung weitgehend durch entkoppelte Architekturen. Bei solchen Architekturen wird jede Komponente durch bereits vorab definierte Programmierschnittstellen (API’s) und Service-Load-Balancer von anderen Komponenten getrennt. Demnach fungieren die Load-Balancer als Buffer zwischen den laufenden Instanzen, während die API’s den Buffer zwischen Implementierer und Verbraucher herstellen. Da besagte Komponenten also über den Load-Balancer entkoppelt sind, kann die Größe des Programms problemlos erhöht werden, ohne dass andere Schichten angepasst oder neu konfiguriert werden müssen. Außerdem erlaubt Kubernetes neben der üblichen manuellen Skalierung auch eine automatische Skalierung. Diese geht jedoch davon aus, dass zu jeder Zeit genügend Ressourcen zur Verfügung stehen. Sofern dies nicht der Fall ist muss das Cluster noch
immer manuell vergrößert werden. Dieser Prozess ist dennoch vereinfacht, weil jede Maschine im Cluster identisch ist und Anwendungen selbst durch Container von der Maschine abgekoppelt werden. Um dem ganzen nun also neue Ressourcen hinzuzufügen muss lediglich eine neue Maschine mit den erforderlichen Voraussetzungen erstellt werden.

Anwendungsbereich – Microservice-Architektur

Unter Microservices versteht man allgemein ein Architekturmuster, bei dem komplexe Anwendungssoftware aus unabhängigen Prozessen zusammengestellt wird. Generell arbeiten beim Aufbau solcher Architekturen mehrere Teams an jeweils einem einzigen Service. Dieser kann im Anschluss wiederum von anderen Teams zur Service-Implementierung genutzt werden. Eine Zusammenfassung dieser Dienste liefert zuletzt die Integration der gesamten Produktoberfläche. Kubernetes unterstützt den Aufbau einer solchen Microservice-Architektur durch verschiedene Programmierschnittstellen und Abstraktionen. So können Pods die von verschiedenen Teams entwickelten Containerbilder zu einer einzigen auslösbaren Einheit zusammenfassen. Die Entkopplung dieser Containerbilder ermöglicht, dass verschiedene Microservices auf der selben Maschine bestehen können, ohne sich gegenseitig zu beeinträchtigen. Eine direkte Folge ist eine Reduktion in Overhead- und Microservice-Architekturkosten. Des Weiteren, bietet Kubernetes-Hosting sowohl Load-Balancing als auch Discovery um bestimmte Microservices voneinander zu isolieren. Um die Interaktionen zwischen den einzelnen Services noch besser zu steuern sorgen sogenannte Namespaces für zusätzliche Isolation und Zugriffskontrolle. Jeder Microservice kann daher bestimmen zu welchem Grad andere Dienste mit ihm interagieren dürfen.

 

 

Fazit

Kubernetes wurde allgemein entworfen um Entwicklern mehr Effizienz und Agilität zu ermöglichen. Die Vorteile von Kubernetes umfassen allgemein zunächst die deklarative und daher exakt planmäßige Verwaltung der Services. Des Weiteren, eine Maximierung der Ressourcen für den Betrieb der notwendigen Anwendungen für Ihr Unternehmen. Sowie die problemlose Bereitstellung und – wenn gewünscht – automatische Aktualisierung der Anwendungen, sowie schnellste Skalierbarkeit. Wir hoffen, dass Ihnen die bisher genannten Anwendungsbereiche und Funktionen zeigen konnten, warum der Gebrauch von Kubernetes für bestimmte Anwendungen durchaus
vorteilhaft wäre.

 

 

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